Es spukt im Haus der Stadt | Düren | 18. November 2016

Ein geistreicher Mehrzweckabend mit Musik zum 25. Jahrestag eines Spatenstichs

mit Prominenten aus Funk und Fernsehen, schönen Menschen mit Talent und einem lustigen Moderator in einem bunten Anzug.

Special Guests:
THE SCHIPPENDALES (angefragt)
TANZGRUPPE „SPATENBRIGADE“

Zum Inhalt:

Anlässlich des 25. Geburtstages des Hauses der Stadt erwartet die Dürener eine Sensation: Ein erst kurz zuvor gemachter Dachbodenfund soll beweisen, dass ihre Stadt eine bedeutende Rolle in der Geschichte des expressionistischen Stummfilms spielt. Bereits einige Jahre vor der Entstehung seines Vampierklassikers „Nosferatu“ soll Friedrich Wilhelm Murnau ausgerechnet in Düren einen bis dato unbekannten Vorläufer dieses berühmten Films gedreht haben. Als Höhepunkt der heutigen Geburtstagsrevue soll erstmals ein restauriertes Fragment dieses Werkes gezeigt werden. Das übrige Programm des Abends erscheint mit seiner bunten Mischung aus Glamour, Virtuosität und Unterhaltung sehr vielversprechend zu sein. Und das Beste daran: Die meisten der beteiligten Künstler haben mal in Düren gelebt – bevor sie in Bochum, Berlin, Hamburg, Stuttgart oder sonst wo ihre Karrieren begannen.

Doch irgendjemand scheint an diesem ganz besonderen Abend alles durcheinander bringen zu wollen. Auftrittszeiten und Redemanuskripte wurden wie von Geisterhand vertauscht und es passieren zu viele merkwürdige Pannen, als dass es hier noch mit rechten Dingen zugehen könnte. Der gesamte Abend scheint wie verhext. Spätestens als eine unheimliche Stimme aus dem Jenseits in die Moderation eingreift, wird klar: Es spukt im Haus der Stadt.

Die Geister geben sich als untote Seelen von Dürener Künstlern zu erkennen, die seit Jahrzehnten keinen Frieden finden können, weil ihrer einst so prächtigen Stadt der Stolz auf ihre Kultur abhanden gekommen ist. Die Revue anlässlich des 25. Geburtstages des Hauses der Stadt erscheint den armen Untoten als Chance, das zu ändern und wieder ein Licht zu werfen auf das, was ihre Stadt schon immer hervor gebracht hat – ob hinter prunkvollen Stadttheaterfassaden, zwischen den Trümmern der Straße oder roten Backsteinmauern.

Damit das am Ende auch gelingen kann, müssen alle zusammenhalten – die Lebenden und die (Un-)Toten, die Dagebliebenen und die Weggegangenen.

Mit: Brigitte Angerhausen, Nina Goldberg, Anne Hartkamp, Waldemar Kobus, Angela Lancuba, Doris Otto, Osiris Pausch, Leonard Prandini, Aart Steinmann, Uli Winters, Klaus Maria Zehe u.v.m.

Idee & Regie: Klaus Fehling | Bühne & Kostüme: Marcel Keller/Thomas Kaiser | Produktionsleitung: Ingrid Schindler | Assistenz: Angelo Lancuba | Eine Produktion der Flaggschiff-Fabrik für Ereignisgestaltung und Kulturprodukte im Auftrag des Dürener Kulturbetriebs | www.flaggschiff-fabrik.de