Klaus Fehling

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Ludwigsburg Deutschlandkarte, Position des Landkreises Ludwigsburg hervorgehobenKoordinaten: 48° 53′ N, 9° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Region: Stuttgart
Verwaltungssitz: Ludwigsburg
Fläche: 686,84 km2
Einwohner: 543.984 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 792 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: LB, VAI
Kreisschlüssel: 08 1 18
Kreisgliederung: 39 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Hindenburgstraße 40
71638 Ludwigsburg
Website: www.landkreis-ludwigsburg.de
Landrat: Rainer Haas (parteilos)
Lage des Landkreises Ludwigsburg in Baden-Württemberg
Frankreich Schweiz Österreich Bodensee Rheinland-Pfalz Hessen Freistaat Bayern Alb-Donau-Kreis Baden-Baden Landkreis Biberach Landkreis Böblingen Bodenseekreis Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Landkreis Calw Landkreis Emmendingen Enzkreis Landkreis Esslingen Freiburg im Breisgau Landkreis Freudenstadt Landkreis Göppingen Heidelberg Landkreis Heidenheim Landkreis Heilbronn Heilbronn Hohenlohekreis Landkreis Karlsruhe Karlsruhe Landkreis Konstanz Landkreis Lörrach Landkreis Ludwigsburg Main-Tauber-Kreis Mannheim Neckar-Odenwald-Kreis Ortenaukreis Ostalbkreis Pforzheim Landkreis Rastatt Landkreis Ravensburg Rems-Murr-Kreis Landkreis Reutlingen Rhein-Neckar-Kreis Landkreis Rottweil Landkreis Schwäbisch Hall Schwarzwald-Baar-Kreis Landkreis Sigmaringen Stuttgart Landkreis Tübingen Landkreis Tuttlingen Ulm Landkreis Waldshut Zollernalbkreis

Karte

Über dieses Bild

Der Landkreis Ludwigsburg ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Stuttgart im Regierungsbezirk Stuttgart. Sitz des Landkreises ist die ehemalige württembergische Residenzstadt Ludwigsburg, zugleich seine größte Stadt.

Der Landkreis Ludwigsburg ist, gemessen an der Einwohnerzahl, der sechstgrößte Landkreis Deutschlands.

Geographie

Lage

Der Landkreis Ludwigsburg liegt größtenteils im Neckarbecken. Der Neckar fließt von Stuttgart im Süden her ins Kreisgebiet ein, durchquert es in vielen Schleifen und teilt es dabei in einen etwas größeren Westteil und einen kleineren Ostteil. Das westliche Kreisgebiet wird durch die Flusstäler des Enz und ihres Zuflusses Glems gegliedert. Nördlich der Enz erstreckt sich der Stromberg, zu beiden Seiten der Glems das Strohgäu. Von Stuttgart nach Norden laufend, bilden Kornwestheim, Ludwigsburg, Freiberg am Neckar und Bietigheim-Bissingen eine stark besiedelte Verdichtungsachse im und am Neckartal. Dieser Mittelteil des Kreisgebiets wird vom geschichtlich bedeutsamen Hohenasperg überblickt. Der Ostteil des Landkreises umfasst das untere Murr– und einen Großteil des Bottwartals und hat im Norden noch Anteil an den Löwensteiner Bergen.

Orte

Die Liste der Orte im Landkreis Ludwigsburg enthält die ungefähr 210 Orte (Städte, Dörfer, Weiler, Höfe und Wohnplätze) des Landkreises Ludwigsburg im geographischen Sinne.

Nachbarkreise

Der Landkreis grenzt im Norden an den Landkreis Heilbronn, im Osten an den Rems-Murr-Kreis, im Südosten an den Stadtkreis Stuttgart, im Südwesten an den Landkreis Böblingen und im Westen an den Enzkreis. Außer dem letztgenannten, der Teil des Regierungsbezirks Karlsruhe ist, gehören alle ebenfalls zum Regierungsbezirk Stuttgart.

Flächenaufteilung

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2015.[2]

Naturschutzgebiete

Der Landkreis Ludwigsburg besitzt die nachfolgenden 20 Naturschutzgebiete. Nach der Schutzgebietsstatistik der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW)[3] stehen 646,40 Hektar der Kreisfläche unter Naturschutz, das sind 0,94 Prozent.

Oftmals erstrecken sich die Naturschutzgebiete über die Gemarkungen mehrerer Gemeinden. Teilweise auch über das Gebiet anderer Landkreise (Buchenbachtal, Gerlinger Heide, Greutterwald und Unteres Remstal). Die Verwaltung der Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart ist Aufgabe des Regierungspräsidiums Stuttgart.

Naturschutzgebiet Größe
(in ha)
Kreisanteil
(in ha)
Gemarkung
Altneckar 37,2 37,2 Pleidelsheim, Ingersheim und Freiberg am Neckar
Buchenbachtal 118,4 93,5 Affalterbach, Burgstetten (Rems-Murr-Kreis)
Enzaue bei Roßwag und Burghalde 70,4 70,4 Vaihingen an der Enz
Favoritepark 72,0 72,0 Ludwigsburg
Gerlinger Heide 14,9 14,5 Leonberg (Landkreis Böblingen), Gerlingen
Greutterwald 151,3 1,9 Stuttgart (Stadtkreis Stuttgart), Korntal-Münchingen
0,8 0,8 Vaihingen an der Enz
Hessigheimer Felsengärten 5,0 5,0 Hessigheim
Heulerberg 5,6 5,6 Vaihingen an der Enz
17,6 17,6 Kirchheim am Neckar
Leudelsbachtal 117,9 117,9 Markgröningen, Bietigheim-Bissingen
28,1 28,1 Besigheim, Hessigheim
17,8 17,8 Ingersheim
Pleidelsheimer Wiesental 6,8 6,8 Pleidelsheim
Roter Rain und Umgebung 8,6 8,6 Vaihingen an der Enz
15,9 15,9 Sachsenheim
Unterer Berg 14,8 14,8 Sachsenheim
Unterer See und Umgebung 61,5 61,5 Sersheim, Vaihingen an der Enz
Unteres Remstal 158,3 34,6 Remseck am Neckar, Waiblingen (Rems-Murr-Kreis)
Unteres Tal/Haldenrain 18,5 18,5 Mundelsheim, Ingersheim
Insgesamt 941,4 643,0

Geschichte

Ältestes Zeugnis menschlicher Präsenz im Kreisgebiet ist der 250.000 Jahre alte Schädel des Homo steinheimensis, der 1933 bei Steinheim an der Murr gefunden wurde. Ab der Jungsteinzeit lässt sich durch zahlreiche archäologische Funde eine kontinuierliche Besiedlung nachweisen. Der Hohenasperg war Sitz keltischer Fürsten, von deren Macht die reich ausgestatteten Gräber am Kleinaspergle und in Hochdorf an der Enz künden.

Ab 85 nach Chr. eroberten die Römer das Land und hinterließen ihre Spuren u. a. mit den Kastellen von Walheim und Benningen. Im 3. Jahrhundert erfolgte die Landnahme der Alamannen. Nach deren Unterwerfung durch die Franken verlief die fränkisch-schwäbische Stammesgrenze durch das heutige Kreisgebiet, etwa entlang einer Linie von der Glems über den Hohenasperg zum Lemberg bei Affalterbach.

Im 14. Jahrhundert begannen die Grafen von Württemberg, mehr und mehr Teile der Region an sich zu ziehen, zunächst im Süden und Osten. So erwarben sie 1302 Marbach, 1308 die Grafschaft Asperg mit dem Glemsgau, 1322 die Herrschaft Wolfsölden und 1336 die vormalige Reichsstadt Grüningen, heute Markgröningen. Mit dem Erwerb der Herrschaft Lichtenberg 1357 setzten sie sich im Bottwartal fest, 1360 beerbten sie die Grafen von Vaihingen im Enzgau, 1561 gelangte die Herrschaft Sachsenheim in ihre Hand, 1564 das Kloster Mariental samt dem reichsunmittelbaren Marktort Steinheim an der Murr. Als die nunmehrigen Herzöge 1595 den badischen Markgrafen die Herrschaft Besigheim abkauften, war mit Ausnahme Bönnigheims und einzelner ritterschaftlicher Dörfer das gesamte heutige Kreisgebiet in ihrer Hand.

Im 17. Jahrhundert hatte die Region schwer unter Kriegen zu leiden. Der Dreißigjährige Krieg dezimierte die Bevölkerung. Wiederholte Einfälle französischer Truppen im Zuge der Erbfolgekriege zwischen 1688 und 1707 sorgten für weitere Verwüstungen und wirtschaftliche Schäden.

Ein bedeutender Einschnitt war die Errichtung von Schloss und Stadt Ludwigsburg ab 1704. Ludwigsburg wuchs zum neuen Mittelpunkt der Region heran, auf Kosten von Markgröningen und Marbach, die ihre zentralörtlichen Funktionen mehr und mehr einbüßten. Zur Keimzelle des heutigen Landkreises sollte das 1718 auf Markgröninger Amtsgebiet eingerichtete Oberamt Ludwigsburg werden. 1805 gewann Württemberg die Hoheit über die letzten verbliebenen reichsritterschaftlichen Gebiete; von nun an gehörte das gesamte heutige Kreisgebiet zum 1806 errichteten Königreich Württemberg und teilte dessen Geschicke.

Im heutigen Kreisgebiet bestanden ganz oder teilweise die Ämter und ab 1758 meist Oberämter Brackenheim, Sachsenheim, Besigheim, , Marbach, Waiblingen, Ludwigsburg, , Gröningen, Leonberg, Vaihingen und Maulbronn. Die Oberämter wurden 1806 und wieder 1810 neu eingeteilt, einige dabei aufgelöst. Nachdem 1816 eine Petition an den neuen König Wilhelm gescheitert war, musste Markgröningen den nahezu hundertjährigen Widerstand gegen die Neugliederung endgültig einstellen.[4]

1938 wurde das Oberamt zum „Kreis Ludwigsburg“ und dabei um den Großteil der Oberämter Besigheim und Marbach sowie um einzelne Gemeinden der neuen Kreise Waiblingen und Vaihingen erweitert. Zum „Kreis Vaihingen“ kamen das Oberamt Maulbronn sowie einige Gemeinden des Oberamts Brackenheim.

Bei der Kreisreform wurde der Landkreis Ludwigsburg am 1. Januar 1973 neu gebildet, dabei um etwa die Hälfte des Landkreises Vaihingen (die andere Hälfte kam zum Enzkreis) sowie um einige Gemeinden des Landkreises Leonberg und um die Gemeinde Affalterbach des Landkreises Backnang auf seinen heutigen Umfang vergrößert.[5]

Zuvor wurde am 1. Januar 1972 die Gemeinde Gronau des Landkreises Heilbronn aufgenommen und in die Gemeinde Oberstenfeld eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kam Rielingshausen aus dem Landkreis Backnang hinzu und wurde in die Stadt Marbach am Neckar eingemeindet.

Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Ludwigsburg noch 39 Gemeinden, darunter 18 Städte und hiervon wiederum sechs Große Kreisstädte (Bietigheim-Bissingen, Ditzingen, Kornwestheim, Ludwigsburg, Remseck am Neckar und Vaihingen an der Enz). Mit Abstand einwohnerreichste Stadt und Gemeinde des Kreises ist Ludwigsburg, kleinste Gemeinde nach Einwohnerzahl ist Hessigheim, flächengrößte Stadt und Gemeinde ist Vaihingen, flächenkleinste Gemeinde ist Freudental (Stand: 31. Dezember 2013).

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).

Datum Einwohner
31. Dezember 1973 426.897
31. Dezember 1975 423.805
31. Dezember 1980 435.649
31. Dezember 1985 434.254
25. Mai 1987¹ 442.389
Datum Einwohner
31. Dezember 1990 465.429
31. Dezember 1995 485.831
31. Dezember 2000 497.764
31. Dezember 2005 513.317
31. Dezember 2010 517.985
31. Dezember 2015 534.074

Mit einem Bevölkerungszuwachs um 20.200 Einwohner von Ende 2000 bis Ende 2010 war der Landkreis Ludwigsburg der Landkreis mit dem größten Gewinn an Einwohnern in ganz Baden-Württemberg.[6]

Politik

Kreistag

Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten auf fünf Jahre gewählt und hat mindestens 84 Mitglieder. Die zusätzlichen Mandate sind Ausgleichsmandate nach § 22 Abs. 6 Landkreisordnung. Die Wahl des Kreistags am 25. Mai 2014 ergab bei einer Wahlbeteiligung von 50,1 % folgende Sitzverteilung (103 Sitze, vorher 98):[7]

Kreistagswahl 2014
Wahlbeteiligung: 50,10 %
 %
40
30
20
10
0
30,61 %
24,31 %
18,04 %
15,72 %
5,95 %
3,88 %
1,5 %
n. k.

Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
+2,07 %p
+0,55 %p
-0,48 %p
+1,58 %p
-3,58 %p
+0,95 %p
-0,52 %p
-0,6 %p
Parteien und Wählergemeinschaften 2014 2009 2004 1999 1994 1989
%[8] Sitze %[9] Sitze[10] % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 30,61 32 28,54 29 32,8 35 37,0 39 32,3 35 33,6 41
FW Freie Wählervereinigung Kreisverband Ludwigsburg e. V. 24,31 26 23,76 26
WG Wählervereinigungen 23,9 25 22,8 21 19,3 20 17,3 22
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 18,04 18 18,52 18 19,7 19 21,2 21 22,4 24 24,0 30
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 15,72 16 14,14 13 12,1 11 9,4 9 13,9 14 13,0 15
FDP Freie Demokratische Partei 5,95 6 9,53 9 6,3 6 5,1 4 5,9 6 7,8 9
Linke Die Linke 3,88 4 2,93 2
REP Die Republikaner 1,50 1 2,02 1 3,3 3 4,5 4 5,0 4 4,3 3
ÖDP Ökologisch-Demokratische Partei 0,6
Sonst. Sonstige 1,4 1 1,2
gesamt 100,0 103 100,0 98 100,0 100 100,0 98 100,0 103 100,0 120
Wahlbeteiligung 50,10 % 52,20 % 52,8 % 53,1 % 68,3 % 61,2 %
  • WG: Wählervereinigungen, da sich die Ergebnisse von 1989 bis 2004 nicht auf einzelne Wählergruppen aufschlüsseln lassen.

Landrat

Der Kreistag wählt den Landrat für eine Amtszeit von acht Jahren. Der Landrat ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Die Landräte des Landkreises Ludwigsburg ab 1938:

Die Landräte des ehemaligen Landkreises Vaihingen von 1945 bis 1972 sind unter Landkreis Vaihingen dargestellt.

Die Oberamtmänner des ehemaligen Oberamts sind unter Oberamt Ludwigsburg dargestellt.

Wappen

Das Wappen des Landkreises Ludwigsburg zeigt in Gold unter einer liegenden schwarzen Hirschstange einen rot bewehrten und rot bezungten schwarzen Adler. Das Wappen wurde am 28. Januar 1939 angenommen und nach der Kreisreform 1973 am 30. August 1974 neu verliehen.

Die Hirschstange steht für das Herzogtum Württemberg, dessen Herzöge die Stadt Ludwigsburg gründeten und nahezu das ganze heutige Kreisgebiet schon sehr früh beherrschten. Der Adler steht für die bis 1336 freie Reichsstadt Grüningen, heute Markgröningen, welche Hüterin der Reichssturmfahne und Ludwigsburgs Vorgängerin als württembergische Oberamtsstadt war. Die Reichssturmfahne mit dem Adler bildet auch das Wappen der Kreisstadt.

Kreispartnerschaften

Der Landkreis Ludwigsburg unterhält seit 1983 mit der Region Oberes Galiläa in Israel eine Partnerschaft. Seit 1990 wird eine Kreispartnerschaft mit dem Landkreis Chemnitzer Land in Sachsen und mit der Stadt Yichang in China und seit 1992 mit dem Komitat Pest in Ungarn gepflegt. Seit 2002 bestehen auch Verbindungen zur Provinz Bergamo in Italien, welche 2005 durch einen Kooperationsvertrag gefestigt wurden.

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Landkreis Ludwigsburg bietet rund 170 000 Arbeitsplätze. Die Arbeitslosigkeit ist mit 3,1 %[11] (Stand: November 2017) weitaus geringer als im Bundesgebiet. Rund 37 % der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer sind im verarbeitenden Gewerbe beschäftigt, in Handel, Gastgewerbe und Verkehr sind rund 24 % und mit sonstigen Dienstleistungen rund 39 % beschäftigt. In Landwirtschaft und Forstwirtschaft arbeitet nur noch (aufgerundet) ein Prozent aller Beschäftigten, wobei in zwei Dritteln der Gemeinden Weinbau betrieben wird.[12] Die Schwerpunktindustrie in Ludwigsburg ist der Fahrzeugbau, die Metallverarbeitung und die Kunststoffverarbeitung. Der Dienstleistungssektor ist ein schon seit Jahren wachsender Bereich. Der Landkreis Ludwigsburg gehört zu den erfolgreichsten Wirtschaftsstandorten in Deutschland. Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Landkreis Ludwigsburg Platz 12 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „sehr hohen Zukunftschancen“.[13]

Straßenverkehr

Durch das Kreisgebiet führt die A 81 StuttgartHeilbronnWürzburg. Ferner wird es durch Bundes-, Landes- und Kreisstraßen erschlossen. Die wichtigsten sind die B 10 Stuttgart–Pforzheim und die B 27 Stuttgart–Ludwigsburg–Heilbronn.

In Umweltzonen ist der zentrale bis südliche Teil des Landkreises eingebunden. Die Umweltzone Ludwigsburg und Umgebung besteht sein Anfang 2013 und die Umweltzone Leonberg/Hemmingen und Umgebung seit Dezember 2013 (Übersicht).

Schienenverkehr

Bahnstrecken, die das Kreisgebiet durchqueren, sind die Frankenbahn (Stuttgart–Würzburg), von der am Eisenbahnknotenpunkt Bietigheim-Bissingen die Bahnstrecke Richtung Mühlacker abzweigt, sowie die Bahnstrecke Backnang–Ludwigsburg und die Strohgäubahn. Teile der Bahnlinien werden vom Netz der S-Bahn Stuttgart benutzt. Die Linie S4 führt von Stuttgart über Ludwigsburg und Marbach am Neckar nach Backnang im Rems-Murr-Kreis. Die Linie S5 führt ebenfalls über Ludwigsburg nach Bietigheim-Bissingen. Das südwestliche Kreisgebiet wird von der Linie S6 Stuttgart–Weil der Stadt berührt. Ferner sind die Städte Gerlingen durch die Stadtbahnlinie U6 und Remseck am Neckar durch die Linie U12 mit Stuttgart-Mitte verbunden. Die sogenannte „Schusterbahn“ (R11) verbindet Kornwestheim mit Untertürkheim.

Quer durch den Landkreis führt auch die NBS Mannheim–Stuttgart. Einzige Haltestelle im Kreisgebiet ist Vaihingen an der Enz. Am Westrand von Kornwestheim liegt der 1918 bis 1920 entstandene Rangierbahnhof Kornwestheim, der zweitgrößte Rangierbahnhof Baden-Württembergs.

Die historische Entwicklung des Schienenverkehrs im Kreis begann mit der Nordbahn der Württembergischen Staatsbahn, die von Stuttgart 1846 bis Ludwigsburg und 1847 bis Bietigheim verlief. Hier teilte sich die Strecke und führte 1848 nach Heilbronn bzw. 1853 (als Westbahn) nach Mühlacker und Bruchsal weiter. Die Strecke der heutigen Linie S6 mit den Stationen Korntal und Ditzingen entstand 1868/69 im Zuge der Schwarzwaldbahn, die Bahnstrecke Backnang–Bietigheim 1879 bzw. 1881, als die Zweiglinie von Freiberg – damals Beihingen-Heutingsheim – nach Ludwigsburg eröffnet wurde. In Marbach schloss sich 1894 die schmalspurige Bottwartalbahn nach Beilstein und Heilbronn Süd an. 1896 entstand die Güterstrecke von Untertürkheim nach Kornwestheim zur Umgehung des Stuttgarter Hauptbahnhofs.

Die Oberamtsstadt Vaihingen erhielt 1904 durch die Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft einen Bahnanschluss an ihre weit außerhalb liegende Hauptbahnstation. Umfangreiche Änderungen im Stadtbereich brachte 1990 die Eröffnung der Neubaustrecke Mannheim–Stuttgart der Deutschen Bundesbahn. Im Jahre 1906 nahmen die Württembergische Nebenbahnen die Strohgäubahn Korntal–Weissach in Betrieb. Die letzte Strecke der Württembergischen Staatsbahn im Kreis kam 1916 mit der Nebenbahn Ludwigsburg–Markgröningen hinzu.

Von dem einst 141 km langen Schienennetz sind 34 km für den Personenverkehr stillgelegt worden:

  • 1958 Bietigheim–Heutingsheim 6 km
  • 1966 Marbach–Oberstenfeld–Heilbronn Süd 13 km (Spur: 750 mm)
  • 1975 Ludwigsburg–Markgröningen 8 km
  • 2002 Vaihingen Nord–Vaihingen Stadt–Enzweihingen 7 km

Die heutigen Stadtbahnlinien entstanden 1926, als die Gemeinde Gerlingen durch die Städtische Straßenbahn Feuerbach eine Bahnverbindung mit Stuttgart erhielt, sowie 1999 durch den Anschluss Remsecks an das Stuttgarter Stadtbahnnetz.

Kreiseinrichtungen

Der Landkreis Ludwigsburg ist Schulträger folgender Beruflichen Schulen: Gewerbliche und Kaufmännische Schule Bietigheim-Bissingen, Oscar-Walcker-Schule (Gewerbliche Schule) Ludwigsburg, Carl-Schaefer-Schule (Gewerbliche Schule) Ludwigsburg, Robert-Franck-Schule (Kaufmännische Schule) Ludwigsburg, Mathilde-Planck-Schule (Hauswirtschaftliche Schule) Ludwigsburg sowie Erich-Bracher-Schule (Kaufmännische Schule) Kornwestheim-Pattonville.

Ferner ist der Landkreis Träger der Schulen für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten in Ludwigsburg (Schule am Favoritepark) und Steinheim an der Murr (Stadtteil Kleinbottwar – Paul-Aldinger-Schule), der Schule für Sprachbehinderte und Kranke in längerer Krankenhausbehandlung mit Schulkindergarten für Sprachbehinderte in Ludwigsburg (Fröbelschule) und des Schulkindergartens für Körperbehinderte Ludwigsburg-Hoheneck. Zusammen mit der Stadt Markgröningen ist der Landkreis Träger des Helene-Lange-Gymnasiums in Markgröningen mit musisch-künstlerischem Schwerpunkt und Ganztagsbetreuung.

Der Landkreis Ludwigsburg ist mit 75 % Gesellschafter (25 % liegen bei der Stadt Bietigheim-Bissingen) der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH, welche die Krankenhäuser in Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen, Marbach am Neckar und Vaihingen an der Enz sowie die Klinik für geriatrische Rehabilitation Ludwigsburg betreibt. Die Kliniken in Ludwigsburg und Bietigheim-Bissingen sind akademische Lehrkrankenhäuser der Universität Heidelberg.

Der Landkreis ist alleiniger Träger der Kreissparkasse Ludwigsburg.

Gemeinden

Erdmannhausen Erdmannhausen Remseck am Neckar Schwieberdingen Marbach am Neckar Marbach am Neckar Marbach am Neckar Marbach am Neckar Oberstenfeld Oberstenfeld Mundelsheim Mundelsheim Affalterbach Asperg Benningen am Neckar Besigheim Besigheim Bönnigheim Erligheim Freudental Gemmrigheim Großbottwar Großbottwar Hessigheim Löchgau Murr (Gemeinde) Murr (Gemeinde) Pleidelsheim Pleidelsheim Steinheim an der Murr Tamm Walheim Ingersheim Freiberg am Neckar Bietigheim-Bissingen Bietigheim-Bissingen Ditzingen Eberdingen Kornwestheim Möglingen Oberriexingen Sersheim Vaihingen an der Enz Sachsenheim Korntal-Münchingen Ludwigsburg Markgröningen Hemmingen Gerlingen Kirchheim am Neckar

Karte Landkreis Ludwigsburg.png

Über dieses Bild

Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaften und Gemeindeverwaltungsverbände

  1. mit Sitz in Besigheim; Mitgliedsgemeinden: Stadt Besigheim und Gemeinden Freudental, Gemmrigheim, Hessigheim, Löchgau, Mundelsheim und Walheim
  2. mit den Gemeinden Ingersheim und Tamm
  3. mit Sitz in Bönnigheim; Mitgliedsgemeinden: Stadt Bönnigheim und Gemeinden Erligheim und Kirchheim am Neckar
  4. mit der Gemeinde Pleidelsheim
  5. mit Sitz in Marbach am Neckar; Mitgliedsgemeinden: Stadt Marbach am Neckar und Gemeinden Affalterbach, Benningen am Neckar und Erdmannhausen
  6. mit Sitz in Schwieberdingen; Mitgliedsgemeinden: Schwieberdingen und Hemmingen
  7. mit Sitz in Steinheim an der Murr; Mitgliedsgemeinden: Stadt Steinheim an der Murr und Gemeinde Murr
  8. mit der Stadt Oberriexingen und den Gemeinden Eberdingen und Sersheim
Städte im Landkreis Ludwigsburg
Stadt Wappen Fläche
km²
Einwohner
31. Dezember 2018
EW-Dichte
EW je km²
Höhe
über NN
Asperg DEU Asperg COA.svg 000000000000005.80000000005,80 000000000013480.000000000013.480 000000000002324.00000000002.324 000000000000270.0000000000270
Besigheim Besigheim Wappen.svg 000000000000016.830000000016,83 000000000012627.000000000012.627 000000000000750.0000000000750 000000000000202.0000000000202
Bietigheim-Bissingen, Große Kreisstadt DEU Bietigheim-Bissingen COA.svg 000000000000031.290000000031,29 000000000043093.000000000043.093 000000000001377.00000000001.377 000000000000211.0000000000211
Bönnigheim Wappen Boennigheim.svg 000000000000020.140000000020,14 000000000008015.00000000008.015 000000000000398.0000000000398 000000000000221.0000000000221
Ditzingen, Große Kreisstadt Wappen Ditzingen.svg 000000000000030.400000000030,40 000000000024883.000000000024.883 000000000000819.0000000000819 000000000000303.0000000000303
Freiberg am Neckar Wappen Freiberg am Neckar.svg 000000000000013.140000000013,14 000000000015968.000000000015.968 000000000001215.00000000001.215 000000000000240.0000000000240
Gerlingen Wappen Gerlingen.svg 000000000000017.540000000017,54 000000000019745.000000000019.745 000000000001126.00000000001.126 000000000000336.0000000000336
Großbottwar DEU Großbottwar COA.svg 000000000000025.510000000025,51 000000000008512.00000000008.512 000000000000334.0000000000334 000000000000215.0000000000215
Korntal-Münchingen Wappen Korntal-Muenchingen.svg 000000000000020.710000000020,71 000000000019679.000000000019.679 000000000000950.0000000000950 000000000000304.0000000000304
Kornwestheim, Große Kreisstadt DEU Kornwestheim COA.svg 000000000000014.640000000014,64 000000000033803.000000000033.803 000000000002309.00000000002.309 000000000000297.0000000000297
Ludwigsburg, Große Kreisstadt Wappen Ludwigsburg.svg 000000000000043.330000000043,33 000000000093499.000000000093.499 000000000002158.00000000002.158 000000000000293.0000000000293
Marbach am Neckar Marbach Wappen.svg 000000000000018.060000000018,06 000000000016008.000000000016.008 000000000000886.0000000000886 000000000000224.0000000000224
Markgröningen Coat of Arms of City of Markgroeningen.svg 000000000000028.160000000028,16 000000000014785.000000000014.785 000000000000525.0000000000525 000000000000281.0000000000281
Oberriexingen Wappen Oberriexingen.svg 000000000000008.17000000008,17 000000000003319.00000000003.319 000000000000406.0000000000406 000000000000203.0000000000203
Remseck am Neckar, Große Kreisstadt Wappen Remseck am Neckar.svg 000000000000022.820000000022,82 000000000026467.000000000026.467 000000000001160.00000000001.160 000000000000212.0000000000212
Sachsenheim DEU Sachsenheim COA.svg 000000000000057.920000000057,92 000000000018794.000000000018.794 000000000000324.0000000000324 000000000000246.0000000000246
Steinheim an der Murr Wappen Steinheim an der Murr.svg 000000000000023.190000000023,19 000000000012220.000000000012.220 000000000000527.0000000000527 000000000000200.0000000000200
Vaihingen an der Enz, Große Kreisstadt Stadtwappen Vaihingen an der Enz.svg 000000000000073.410000000073,41 000000000029467.000000000029.467 000000000000401.0000000000401 000000000000217.0000000000217
Weitere Gemeinden im Landkreis Ludwigsburg
Gemeinde Wappen Fläche
km²
Einwohner
31. Dezember 2018
EW-Dichte
EW je km²
Höhe
über NN
Affalterbach Affalterbach Wappen.svg 000000000000010.150000000010,15 000000000004518.00000000004.518 000000000000445.0000000000445 000000000000317.0000000000317
Benningen am Neckar Benningen Wappen.svg 000000000000004.87000000004,87 000000000006477.00000000006.477 000000000001330.00000000001.330 000000000000210.0000000000210
Eberdingen DEU Eberdingen COA.svg 000000000000026.210000000026,21 000000000006824.00000000006.824 000000000000260.0000000000260 000000000000272.0000000000272
Erdmannhausen DEU Erdmannhausen COA.svg 000000000000008.71000000008,71 000000000005145.00000000005.145 000000000000591.0000000000591 000000000000269.0000000000269
Erligheim DEU Erligheim COA.svg 000000000000006.19000000006,19 000000000002913.00000000002.913 000000000000471.0000000000471 000000000000259.0000000000259
Freudental DEU Freudental COA.svg 000000000000003.07000000003,07 000000000002486.00000000002.486 000000000000810.0000000000810 000000000000284.0000000000284
Gemmrigheim DEU Gemmrigheim COA.svg 000000000000008.23000000008,23 000000000004351.00000000004.351 000000000000529.0000000000529 000000000000182.0000000000182
Hemmingen Wappen Hemmingen (Württemberg).svg 000000000000012.340000000012,34 000000000008086.00000000008.086 000000000000655.0000000000655 000000000000327.0000000000327
Hessigheim DEU Hessigheim COA.svg 000000000000005.03000000005,03 000000000002458.00000000002.458 000000000000489.0000000000489 000000000000189.0000000000189
Ingersheim DEU Ingersheim COA.svg 000000000000011.550000000011,55 000000000006330.00000000006.330 000000000000548.0000000000548 000000000000254.0000000000254
Kirchheim am Neckar DEU Kirchheim am Neckar COA.svg 000000000000008.53000000008,53 000000000005904.00000000005.904 000000000000692.0000000000692 000000000000178.0000000000178
Löchgau DEU Löchgau COA.svg 000000000000010.950000000010,95 000000000005608.00000000005.608 000000000000512.0000000000512 000000000000260.0000000000260
Möglingen DEU Möglingen COA.svg 000000000000009.93000000009,93 000000000011361.000000000011.361 000000000001144.00000000001.144 000000000000297.0000000000297
Mundelsheim DEU Mundelsheim COA.svg 000000000000010.200000000010,20 000000000003336.00000000003.336 000000000000327.0000000000327 000000000000195.0000000000195
Murr Wappen Murr.svg 000000000000007.80000000007,80 000000000006553.00000000006.553 000000000000840.0000000000840 000000000000203.0000000000203
Oberstenfeld Wappen Oberstenfeld.svg 000000000000021.100000000021,10 000000000008027.00000000008.027 000000000000380.0000000000380 000000000000246.0000000000246
Pleidelsheim Wappen Pleidelsheim.svg 000000000000010.180000000010,18 000000000006343.00000000006.343 000000000000623.0000000000623 000000000000197.0000000000197
Schwieberdingen Wappen Schwieberdingen.svg 000000000000014.870000000014,87 000000000011383.000000000011.383 000000000000766.0000000000766 000000000000274.0000000000274
Sersheim DEU Sersheim COA.svg 000000000000011.480000000011,48 000000000005568.00000000005.568 000000000000485.0000000000485 000000000000217.0000000000217
Tamm Tamm.svg 000000000000008.78000000008,78 000000000012685.000000000012.685 000000000001445.00000000001.445 000000000000259.0000000000259
Walheim DEU Walheim COA.svg 000000000000006.14000000006,14 000000000003264.00000000003.264 000000000000532.0000000000532 000000000000183.0000000000183

Gemeinden vor der Kreisreform

Vor der Kreisreform 1973 bzw. vor der Gemeindereform gehörten zum (alten) Landkreis Ludwigsburg seit 1938 insgesamt 50 Gemeinden, darunter 11 Städte. Am 1. April 1942 wurde die Gemeinde Stammheim in die Stadt Stuttgart eingemeindet, so dass es nur noch 49 Gemeinden gab.

Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im Landkreis Ludwigsburg machte am 1. September 1971 die Gemeinde Ottmarsheim, die sich mit der Stadt Besigheim vereinigte. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig. Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Gronau in die Gemeinde Oberstenfeld eingegliedert und kam dadurch zum Landkreis Ludwigsburg. Alle verbliebenen Gemeinden des alten Landkreises Ludwigsburg gingen am 1. Januar 1973 im neuen vergrößerten Landkreis Ludwigsburg auf.

Die größte Gemeinde des alten Landkreises Ludwigsburg war die Kreisstadt Ludwigsburg, die seit dem 1. April 1956 Große Kreisstadt ist. Die kleinste Gemeinde war Hofen.

Der alte Landkreis Ludwigsburg umfasste zuletzt eine Fläche von 424 km² und hatte bei der Volkszählung 1970 insgesamt 303.158 Einwohner.

In der Tabelle wird die Einwohnerentwicklung des alten Landkreises Ludwigsburg bis 1970 angegeben. Alle Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse:

Datum Einwohner
17. Mai 1939 135.351
13. September 1950 186.007
Datum Einwohner
6. Juni 1961 243.849
27. Mai 1970 303.158

In der Tabelle stehen die Gemeinden des alten Landkreises Ludwigsburg vor der Gemeindereform. Alle Gemeinden gehören auch heute noch zum Landkreis Ludwigsburg.[5]

frühere Gemeinde heutige Gemeinde Einwohner
am 6. Juni 1961
Einwohner am
31. Dezember 1969
Aldingen Remseck am Neckar 3.362 4.611
Asperg, Stadt Asperg 8.565 12.671
Beihingen am Neckar Freiberg am Neckar 3.020 4.788
Benningen am Neckar Benningen am Neckar 2.821 3.861
Besigheim, Stadt Besigheim 6.774 7.696
Bietigheim, Große Kreisstadt Bietigheim-Bissingen 16.649 22.488
Bissingen an der Enz Bietigheim-Bissingen 7.396 10.163
Bönnigheim, Stadt Bönnigheim 4.348 5.054
Erdmannhausen Erdmannhausen 2.744 3.537
Erligheim Erligheim 1.121 1.650
Freudental Freudental 955 1.388
Geisingen am Neckar Freiberg am Neckar 1.378 1.965
Gemmrigheim Gemmrigheim 2.562 3.922
Großbottwar, Stadt Großbottwar 3.391 4.150
Großingersheim Ingersheim 2.304 3.105
Großsachsenheim, Stadt Sachsenheim 4.358 6.394
Hessigheim Hessigheim 1.381 1.797
Heutingsheim Freiberg am Neckar 2.626 4.336
Hochberg Remseck am Neckar 1.506 2.531
Hochdorf Remseck am Neckar 857 1.563
Hof und Lembach Großbottwar 441 543
Hofen Bönnigheim 419 645
Hohenstein Bönnigheim 448 632
Höpfigheim Steinheim an der Murr 862 1.209
Kirchheim am Neckar Kirchheim am Neckar 3.639 4.257
Kleinbottwar Steinheim an der Murr 986 1.276
Kleiningersheim Ingersheim 631 829
Kleinsachsenheim Sachsenheim 1.820 2.324
Kornwestheim, Große Kreisstadt Kornwestheim 26.296 28.574
Löchgau Löchgau 2.754 3.810
Ludwigsburg, Große Kreisstadt Ludwigsburg 73.512 79.538
Marbach am Neckar, Stadt Marbach am Neckar 9.492 10.545
Markgröningen, Stadt Markgröningen 7.002 9.506
Möglingen Möglingen 3.753 6.901
Mundelsheim Mundelsheim 2.135 2.470
Murr Murr 2.199 2.811
Neckargröningen Remseck am Neckar 1.350 1.964
Neckarrems Remseck am Neckar 1.804 3.159
Neckarweihingen Ludwigsburg 3.658 5.539
Oberstenfeld Oberstenfeld 2.205 3.538
Ottmarsheim Besigheim 641 753
Pleidelsheim Pleidelsheim 2.282 3.578
Poppenweiler Ludwigsburg 2.217 3.156
Schwieberdingen Schwieberdingen 3.511 6.087
Steinheim an der Murr, Stadt Steinheim an der Murr 3.496 4.590
Tamm Tamm 3.935 4.996
Unterriexingen Markgröningen 1.385 1.792
Walheim Walheim 1.987 2.686
Winzerhausen Großbottwar 871 1.024

Kfz-Kennzeichen

Am 1. Juli 1956 wurde dem Landkreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen LB zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben. Seit dem 14. Juli 2014 ist auch das Unterscheidungszeichen VAI (Vaihingen an der Enz) erhältlich.

Literatur

  • Das Land Baden-Württemberg – Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht Bänden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg; Band III: Regierungsbezirk Stuttgart – Regionalverband Mittlerer Neckar, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2
  • Der Kreis Ludwigsburg, hrsg. von Ulrich Hartmann. 2. Auflage, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1994.
  • Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart. Hrsg. von Reinhard Wolf. Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart 2002. ISBN 3-7995-5173-5

Weblinks

 Commons: Landkreis Ludwigsburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2018 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Flächenerhebung nach Art der tatsächlichen Nutzung 2015
  3. Schutzgebietsstatistik der LUBW (Memento vom 20. Januar 2015 im Internet Archive)
  4. Der Petitionstext findet sich bei Gerhard Liebler, Markgröningen – Kurzweilige Begegnungen mit der Stadt und ihrer Geschichte, hrsg. v. Arbeitskreis Geschichtsforschung und Denkmalpflege Markgröningen, Markgröningen 2011, S. 97 f.
  5. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 452 f. und 462 f.
  6. Landkreis Ludwigsburg mit höchstem Bevölkerungszuwachs seit Ende 2000. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 20. Juli 2010, archiviert vom Original am 19. Juli 2011; abgerufen am 20. Juli 2010 (Pressemitteilung Nr. 229/2010).
  7. Wahlergebnis Kreistagswahl 2014. 27. Mai 2014, abgerufen am 8. Juni 2014.
  8. [1] Ergebnis der Kreistagswahl 2014
  9. [2]@1@2 (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Stimmenverteilung der Kreistagswahlen 1989–2009
  10. [3]@1@2 (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Sitzverteilung der Kreistagswahlen 1989–2009
  11. Ludwigsburg, Agentur für Arbeit. Abgerufen am 28. Dezember 2017.
  12. landkreis-ludwigsburg.de: Landratsamt Ludwigsburg: Bevölkerungszahlen. Abgerufen am 28. Dezember 2017.
  13. Zukunftsatlas 2016. Archiviert vom Original am 2. Oktober 2017; abgerufen am 23. März 2018. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2

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