Klaus Fehling

Gäubahntunnel
Gäubahntunnel
Ostportal
Nutzung Straßentunnel
Verkehrsverbindung B14
Ort Stuttgart
Länge 306 m Nordröhre
291 m Südröhre
Anzahl der Röhren 2
Querschnitt RQ 12 T
Bau
Bauherr Straßenbauamt Schorndorf / Weinstadt
Fertigstellung 2003
Betrieb
Maut nein
Freigabe 2003
Lage
Gäubahntunnel (Baden-Württemberg)
Red pog.svg
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Koordinaten
Westportal (Nordröhre) 48° 45′ 31″ N, 9° 7′ 27″ O
Westportal (Südröhre) 48° 45′ 31″ N, 9° 7′ 28″ O
Ostportal (Nordröhre) 48° 45′ 30″ N, 9° 7′ 41″ O
Ostportal (Südröhre) 48° 45′ 30″ N, 9° 7′ 41″ O

Der Gäubahntunnel ist ein 400 m langer Straßentunnel im Zuge der Bundesstraße 14 in Stuttgart. Er ist Bestandteil des Neubaus der B 14 zwischen dem Schattenring und dem Südheimer Platz für die Nordumgehung des Stadtteils Stuttgart-Vaihingen. Der Tunnel unterquert im Sandstein die Gäubahn und Nebengebäude des Rudolf-Sophien-Stifts. Geologisch befindet sich das Bauwerk in den Randhöhen des Stuttgarter Talkessels im Stubensandstein.

Die Fertigstellung und Verkehrsfreigabe erfolgten im Oktober 2003.

Siehe auch

Bauliche Ausstattung

  • Länge 306 und 291 m
  • Durchfahrtshöhe 4,8 m
  • 2 Röhren Profil RQ 12 T
  • je 2 Fahrspuren à 3,75 m, Notgehwege à 1,0 m
  • Betriebszentrale außenliegend im Portalbereich West

Technische Ausstattung der Tunnelröhren

  • Adaptationsbeleuchtung 112 cd/m², Tagbeleuchtung 3,0 cd/m², Nachtbeleuchtung 1,0 cd/m²
  • Rückhaltebecken am Ostportal
  • Verkehrsgeschwindigkeit: 80 km/h
  • Ampelanlagen vor den Portalen
  • Notrufsprechanlage vor den Portalen

Technische Ausstattung der Betriebszentrale

  • 10-kV-Mittelspannungsanlage mit 1 Trafo 100 kVA
  • Niederspannungshauptverteilung, 1 Notstromdieselanschlussmöglichkeit 100 kVA
  • USV-Anlage 15 kVA, 20/60 min.
  • Schaltanlage, Zentralsteuerung mit Aufschaltung des Viereichenhautunnels
  • Telefonwählgerät für Störmeldeweiterleitungen
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